ADHS · Behandlung
Behandlung nach der ADHS-Abklärung
Abklärung und Behandlung aus einer Hand, in einer Praxis in Uster.
- Für
- Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene
- Abklärung
- In derselben Praxis
Nach der Diagnose geht es um Ihren Alltag: verstehen, was ADHS für Sie bedeutet, und Wege finden, die tragen. Abklärung und Behandlung finden in derselben Praxis statt. Die Behandlung wird auf Ihre Situation abgestimmt.

Aus einer Hand
Testdiagnostik, ärztliche Abklärung und Behandlung finden in derselben Praxis statt. Ihre Vorgeschichte, Ihre Testergebnisse und Ihr Bericht sind deshalb bereits bekannt. Der Behandlungsplan baut direkt auf dem Befund auf. Eine Überweisung an eine weitere Stelle ist in der Regel nicht nötig.
Abklärung, Befund und Behandlung in einer Praxis.
Mit einer ärztlichen Ansprechperson, die Ihre Geschichte kennt.
Bausteine der Behandlung
Jede Behandlung wird individuell zusammengestellt. Je nach Situation gehören diese Bausteine dazu:
- Befundbesprechung
- Wir gehen Ihren Bericht in Ruhe durch: Was wurde festgestellt, was bedeutet es für Sie, welche Fragen sind offen?
- Psychoedukation
- ADHS verstehen: wie Aufmerksamkeit, Antrieb und Impulse zusammenhängen und warum manches im Alltag mehr Kraft kostet. Wer die eigenen Muster kennt, kann gezielter mit ihnen umgehen.
- Alltagsstrategien
- Konkrete Hilfen für Organisation, Zeitplanung, Prioritäten und den Umgang mit Ablenkung, abgestimmt auf Ausbildung, Beruf und Familie.
- Psychotherapie
- Psychotherapeutische Begleitung nach verfügbarer Kapazität der Praxis, zum Beispiel beim Umgang mit Stress, Selbstzweifeln und belastenden Mustern.
- Medikamentöse Behandlung
- Falls die Diagnose gesichert und eine Medikation medizinisch angezeigt ist, kann sie in der Praxis eingeleitet werden, mit sorgfältiger Einstellung und regelmässigen Verlaufskontrollen.
- Begleitende Beschwerden
- Erschöpfung, Schlafprobleme, Stimmungstiefs oder Ängste werden in die Behandlung einbezogen.
- Austausch mit der Hausarztpraxis
- Auf Wunsch und mit Ihrem Einverständnis stimmen wir uns mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt ab.
Bei Jugendlichen werden die Eltern einbezogen. Bei Bedarf zieht Dr. Bauer weitere Fachpersonen bei.
ADHS-Beschwerden können bei Frauen mit dem Zyklus, nach einer Geburt oder in den Wechseljahren stärker werden. Diese Zusammenhänge vertieft die Website für Frauen.
Wenn eine Medikation in Frage kommt
Medikamente können ein Baustein der Behandlung sein, aber nicht jede Behandlung braucht sie. Für eine medikamentöse Behandlung gelten klare Voraussetzungen:
- Gesicherte Diagnose
- Eine Medikation kommt nur in Frage, wenn die Diagnose gesichert und eine Medikation medizinisch angezeigt ist.
- Persönliche Beratung
- Vor dem Entscheid besprechen wir Nutzen, mögliche Nebenwirkungen und Alternativen. Sie entscheiden mit, ob Sie eine Medikation beginnen möchten.
- Rezept nach Untersuchung
- Rezepte werden nur nach persönlicher ärztlicher Untersuchung ausgestellt, nicht auf Anfrage und nicht ohne Kontrolle.
- Einstellung und Kontrollen
- Zu Beginn wird die Medikation in engem Kontakt eingestellt. Danach folgen regelmässige Verlaufskontrollen, um Wirkung und Verträglichkeit zu prüfen.
- Kosten
- Ob die Krankenkasse ein Medikament übernimmt, hängt vom Präparat und von den Vorgaben der Versicherung ab; für einzelne Präparate gelten besondere Voraussetzungen. Wir besprechen das vor Beginn mit Ihnen.
Ablauf der Behandlung
- Befund besprechenAusgangspunkt ist Ihr Bericht aus der Abklärung in der Praxis.
- Ziele festlegenWas soll sich im Alltag verändern? Daraus entsteht ein Behandlungsplan, den wir gemeinsam festlegen.
- Verstehen und übenPsychoedukation und Alltagsstrategien, auf Wunsch ergänzt durch Psychotherapie nach verfügbarer Kapazität.
- Medikation, falls angezeigtNur wenn die Diagnose gesichert und eine Medikation medizinisch angezeigt ist: ausführliche Aufklärung, sorgfältige Einstellung und engere Kontrollen zu Beginn.
- VerlaufskontrollenRegelmässige Termine, um den Plan zu überprüfen und anzupassen.
- AbstimmungAuf Wunsch Austausch mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.
Häufige Fragen
Muss ich Medikamente nehmen?
Nein. Eine Medikation kommt nur in Frage, falls die Diagnose gesichert und eine Medikation medizinisch angezeigt ist. Ob Sie damit beginnen, entscheiden wir nach einer ausführlichen Aufklärung gemeinsam. Psychoedukation, Alltagsstrategien und Psychotherapie sind eigenständige Bausteine der Behandlung.
Kann eine medikamentöse Behandlung in der Praxis begonnen werden?
Ja, falls die Diagnose gesichert und eine Medikation medizinisch angezeigt ist. Die Einstellung und die Verlaufskontrollen finden dann ebenfalls in der Praxis statt.
Übernimmt die Krankenkasse die Behandlung?
Die ärztliche Behandlung wird nach dem Tarif TARDOC abgerechnet und in der Regel von der Grundversicherung übernommen, abzüglich Franchise und Selbstbehalt. Im Hausarztmodell braucht es eine Überweisung. Ob ein Medikament übernommen wird, hängt vom Präparat und von Ihrer Versicherung ab.
Gibt es in der Praxis auch Psychotherapie?
Ja, im Rahmen der ADHS-Behandlung und nach verfügbarer Kapazität. Ist gerade kein Platz frei, besprechen wir mit Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt.
Wie oft finden Kontrollen statt?
Das hängt von der Behandlung ab. Zu Beginn liegen die Termine näher beieinander, später in grösseren Abständen.
Werden bei Jugendlichen die Eltern einbezogen?
Ja. Bei Bedarf zieht Dr. Bauer zudem weitere Fachpersonen bei.
Termin vereinbaren
Für ein erstes Gespräch buchen Sie online über OneDoc oder per E-Mail an info@drkhbauer.ch. Die Praxis liegt an der Bahnhofstrasse 3 in Uster, wenige Schritte vom Bahnhof.